Volker Linke ist das einzige Gründungsmitglied aus dem Jahr 1962, das seit über 50 Jahren der Basketballabteilung die Treue hält.

Als langjähriger Spieler und späterer Trainer der TGL-Herrenmannschaft sowie stellvertretender Abteilungsleiter trug er maßgeblich zum erfolgreichen Aufbau des Basketball-Spielbetriebs bei.

 

Von 1970 bis 1986 trug Volker Linke nach Arthur Böck und Hans Brandstetter Verantwortung als Basketball-Abteilungsleiter. Mit 17 Jahren ist er der bisher langjährigste Amtsinhaber. Er engagierte sich dabei nicht nur auf sportlicher Ebene, sondern erkannte frühzeitig auch die Bedeutung einer kontinuierlichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seinen guten Kontakten zur Vorstandschaft des Hauptvereins sowie zu den regionalen Medien war es zu verdanken, dass die Basketballer nicht nur innerhalb der traditionsbewussten TGL integriert und akzeptiert sind, sondern über die Landshuter Sportszene hinaus bayernweit Respekt und Beachtung finden.

 

Anfang der 1970er Jahre konnte die Mitbegründerin der Basketball-Damenmannschaft, Traudl Nuhn, den damaligen Männercoach Volker Linke überreden, zunächst zusätzlich auch die Damen zu trainieren. Es gelang ihm über die Jahre aus einigen basketballbegeisterter Spielerinnen und jungen Nachwuchssportlerinnen homogene, ehrgeizige Mannschaften zu bilden, die rund zwei Jahrzehnte lang schöne Erfolge, wie z.B. die Spielberechtigung in der Regionalliga (in den 70er Jahren war dies die zweithöchste Spielklasse!) feiern konnten. Und als Betreuer des späteren Seniorinnen II-Teams hatte der erfahrene Basketball-Pionier maßgeblichen Anteil daran, dass sich die TGL- Frauen in den 1990er Jahren immer wieder zur Teilnahme an Deutschen Meisterschaften (bestes Ergebnis 3. Platz) qualifizierten.

 

Nach seinem Abschied als Abteilungsleiter übernahm Volker Linke weiterhin bereitwillig organisatorische Aufgaben, war lange Zeit als hochklassig lizenzierter Schiedsrichter im ganzen Land unterwegs oder fungierte bei Heimspielen der TGL-Basketballer als Mitglied des Kampfgerichts.

Als die Herren I zu Beginn der 1990er Jahre von Sieg zu Sieg eilten und sich die Zuschauerränge mehr und mehr füllten, stellte sich Volker Linke auch als Hallensprecher zur Verfügung. Diese Aufgabe meistert er wegen seiner umfassenden Sachkenntnis bis heute mit Bravour.

 

Mittlerweile genießt nicht nur in „seiner„ Abteilung hohes Ansehen, sondern er wurde bereits 1967 mit der Ehrennadel in Silber, 1977 mit der Ehrennadel in Gold und 1994 mit dem Ehrenbrief der TGL ausgezeichnet.

 

(Zusammenfassung: Edeltraud Nuhn)

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