Herren 1 verlieren knapp

Die Korbjäger der TG Landshut müssen eine bittere Niederlage hinnehmen. Das Team von Trainer Paolo Maspero verlor am Sonntag auswärts gegen den TSV Ansbach 2 mit 75:72 (36:43) und liegt im Tableau der Bayernliga Mitte mit 13 Punkten auf dem 5. Rang.

In einem sehr ausgeglichenen, durch die Offensive geprägtes erstes Viertel, gelingt beiden Mannschaften ein sehenswertes erstes Viertel (24:22). Dann kann Landshut noch einen Gang hoch schalten und erspielt sich im zweiten Viertel einen kleinen 7 Punkte Vorsprung (36:43). Das lag vor allem an einem guten Zusammenspiel der Landshuter. Mit extra Pässen finden die TG Korbjäger immer wieder freie Mitspieler für offene Distanzwürfe. Nach der Halbzeitpause drehte sich dann der Wind. Ansbach 2 schaffte es die Landshuter Offensive zu stoppen und kämpfte sich Minute um Minute zurück in die Begegnung. Mit 54:55 zum Start des letzten Viertels entwickelte sich das Match wieder einmal zu einem Nervenkrieg. Mehrfach wechselte die Führung hin und her. Selbst 25 Sekunden vor Schluss beim Stand von 72:75 hätte Landshut mit zwei verworfenen Drei-Punkte Versuchen noch die Möglichkeit gehabt sich in die Over Time zu retten. Leider vergeblich. Mit dem extra Quäntchen Glück gewinnt Ansbach 2 angeführt von Courtney Dollard (22 Punkte und 6 Dreier) zum Schluss verdient. Paolo Maspero war trotzdem zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, obwohl ein Sieg in Ansbach möglich gewesen wäre: „Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft die alles gegeben hat, so wie auf unsere zahlreich mitgereisten Fans, die richtig Radau gemacht haben. Das gefühlte Heimspiel hätten wir auch gewinnen können“. Vielleicht klappt es ja am 5.2 um 19:30 in Schrobenhausen wieder. Denn nach einer Woche Pause müssen die LA-Knights nochmals auswärts bei den Green Devils und der berüchtigten Grünen Hölle in Schrobenhausen ran.

Mit 7 Siegen und 6 Niederlagen (Platz 5) ist man aber weiterhin absolut im Soll, um den angepeilten Klassenerhalt zu schaffen.


TG Landshut (Korbpunkte/Dreier): Aleksander Arsic, Benedikt Perlik (3), Florian Preuhs (18), Heinrich Wiebe (17/2), Jacob Peters, Sebastian Maier (10), Xhovano Leqejza (16), Thomas Maier (6/2), Erik Mezlumjan (2).



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