Historie

 

Über 50 Jahre Basketball (1962 - Jetzt) bei der Turngemeinde Landshut

 

Rückblick

 

Die Basketballabteilung der Turngemeinde Landshut wurde im November 1962 offiziell gegründet, nachdem sich im Winter 1961/62 ein ellenlanger US-Boy aus Salt-Lake-City angeboten hatte, den in der kleinen Turnhalle an der Wittstraße im Rahmen des Wintertrainings zockenden Leichtathleten das Basketballspiel richtig beizubringen. Und so entwickelte sich innerhalb weniger Wochen eine Männertruppe, die sich intensiver mit diesem Spiel beschäftigte. Als schließlich einige Landshuter Sport-freunde um den künftigen ersten Abteilungsleiter Arthur Böck und seinen Stellvertreter bzw. Nachfolger Hans Brandstetter sowie dem späteren langjährigen Abteilungsleiter und Damen Trainer Volker Linke mehrere lehrreiche Trainingsspiele gegen damals in Landshut stationierte Soldaten der US-Armee absolviert hatten, war die Gründung der neuen TGL-Abteilung beschlossene Sache.

                                                                             

Die Basketball-Abteilung entwickelte sich fortan so positiv, dass fünf Jahre später das Team der DJK Landshut, wo schon früher Basketball gespielt worden war, geschlossen zur Turngemeinde wechselte. Nachdem Sportallrounderin Hanna Ostermeier inzwischen auch einige junge Damen wie Marianne Wimmer, Irene Huber und Traudl Nuhn für diesen noch relativ unbekannten Ballsport gewonnen hatte, konnte ebenfalls im Jahr 1967 erstmals ein Damenteam zum Rundenspielbetrieb angemeldet werden. In der Folgezeit entstand bei der TGL eine der größten Basketballabteilungen in Nieder- und Oberbayern, deren Akteure seither eine führende Rolle in Niederbayern einnehmen.

 

So galten die Damen, die bereits in den 1980er Jahren in der Regionalliga spielten (damals war dies die zweithöchste Klasse!) und in den 1990er Jahren als Seniorinnen bei vielen deutschen Meisterschaften dabei waren, lange Zeit als das Aushängeschild der Abteilung.

 

Obgleich es rückblickend viele gute Gründe gibt, das runde Jubiläum gebührend zu feiern, kommt der Förderung des Breitensports und der Arbeit mit Jungen und Mädchen aller Altersklassen heute wie damals besondere Bedeutung zu.

Basketball in Landshut steht seit 5 Jahrzehnten für gezielte Nachwuchsförderung und engagierte Jugendarbeit. Während dieser Zeit wurden von vereinseigenen Übungsleitern unzählige sportbegeisterte Kinder und Jugendliche an das sehr anspruchsvolle, gemeinschafts-fördernde Mannschaftsspiel herangeführt. Bei einer Vielzahl von Sichtungslehrgängen wurde manches Ausnahmetalent entdeckt und geformt. Dazu zählen mit Peter Durner und Uta Englisch zwei überaus erfolgreiche Landshuter Eigengewächse, die bereits vor 25 Jahren zum Kader der Deutschen Jugendnationalmannschaft zählten.

                                                                             

Dies gilt auch für Christian Bischoff, der vor 20 Jahren als eines der größten Talente in Deutschland in die Juniorennationalmannschaft berufen worden war. Als sein Traum, einmal in der Nationalmannschaft zu spielen, unvermittelt platzte, setzte er sechs Jahre lang als TGL-Erfolgscoach Maßstäbe. Auch in der jüngeren Vergangen-heit ließen begabte Nachwuchsspieler wie Michael Hoffmann, der ebenfalls die Chance hatte, in die U20-Nationalmannschaft berufen zu werden, mit über-zeugenden Auftritten in der 1. Regionalliga aufhorchen.

 

Die erste Herrenmannschaft, die sich regelmäßig aus besonders talentierten TGL-Nachwuchsspielern zusammensetzte, machte 1995 mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga und den Sprung in die DBB-Pokalendrunde Furore. Auch in den folgenden Jahren begeisterten die Herren I, inzwischen durch erfahrene auswärtige Neuzu-gänge verstärkt, das Landshuter Publikum mit hoch-klassigem Basketball. Wenngleich dieses Spitzenniveau nicht auf Dauer gehalten werden konnte und schließlich aus wirtschaftlichen Gründen der Rückzug aus der 2. Bundesliga Pro B notwendig wurde, erinnern sich die Basketball-Fans gerne an diese spannende und von großer Euphorie gekennzeichnete Zeit. 

 

Eckdaten Herren 1:

 

1990/91 Aufstieg 1. Herren-Mannschaft beginnt Startpunkt: Oberliga

1992 Aufstieg in die Regionalliga

1993 Aufstieg in die 2. Bundesliga

1995 Aufstieg in die 1. Bundesliga

1996 Teilnahme am Final Four im Deutschen Pokalwettbewerb

1997 - 2004 Konsolidierung und Neuaufbau der Jugendarbeit

2005 Konzeptioneller Neuanfang

2006 Aufstieg in die Regionalliga

2008 Aufstieg in die Pro B

2008/09 Bundesliga Pro B
 

Neubeginn ab 2009

 

Ab 2009 entschlossen sich einige treue Basketball-Freunde, den 2001 gegründeten Basketball Förderverein wieder ins Spiel zu bringen. Mit Lutz Kilimann, der selbst viele Jahre lang für die TGL erfolgreich auf Punktejagd gegangen ist, fand sich die ideale Besetzung für das Amt des 1. Vorsitzenden. Als Inhaber der zugleich gegründeten Basketball-Werbeagentur zeichnet er überdies für die Gewinnung von Sponsoren verantwortlich.

                                                                

Die von Abteilungsleiter Stephan Ringlstetter avisierte Rückbesinnung auf die sportliche Basisarbeit in Verbindung mit einer von Schatzmeisterin Gertraud Dirscherl verordneten strengen Ausgabendisziplin führten dazu, dass sich die finanzielle Situation heute wieder entspannt hat und der Fortbestand des Landshuter Basketball-Spielbetriebs gesichert ist.

(Zusammenfassung: Edeltraud Nuhn)

2010-2011 2. Regionalliga

Nach einer sehr guten Hinrunde mit neun gewonnenen und nur drei verlorenen Spielen (SB DJK Rosenheim, Erding Baskets und Baskets Vilsbiburg) lag die erste Herrenmannschaft in der 2. Regionalliga Südost mit 21 Punkten voll im Soll. Die Rückrunde begann im Januar 2011 mit zwei Niederlagen bei der DJK SB München und der DJK Landsberg. Nach Siegen über TSV Jahn Freising, TSV Weilheim, SV Germering und einer Pleite beim FC Bayern München II kam´s dann am 22. Februar 2011 zum Derby gegen den Lokalrivalen Baskets Vilsbiburg. Die Vorzeichen standen für die Rot-Weißen nicht gerade günstig, denn Michael Hoffmann hatte sich knapp zwei Wochen zuvor im Bayernpokalspiel gegen den TSV OH Deisenhofen sehr schwer am Sprunggelenk verletzt. Er war bis dahin der überragende Spieler und Punktesammler in unserer Mannschaft und in der gesamten Liga. Das Match begann vor einer gewaltigen Kulisse von 650 Zuschauern sehr nervös. Das Fehlen von Michael Hoffmann, der sich zwar aufwärmte und einen Kurzeinsatz im ersten Viertel hatte, merkte man an allen Ecken und Enden. So war der 78:75-Sieg für Vilsbiburg etwas glücklich, aber auch verdient. Ab diesem Augenblick war die Luft bei der TG vollkommen raus. Eine unglaubliche Serie mit sechs Schlappen war die ernüchternde Bilanz bis zum Saisonende. Im Abschlussklassement reichte es mit 13 Siegen und elf Niederlagen, also 37 Punkten, gerade noch zu Platz sechs. Wir danken an dieser Stelle unserem Trainer Gregor Ritter für seinen großen Einsatz und sein Engagement und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Ritter übernahm nach dem Rückzug aus der Pro B zu Beginn der Saison 2009/10 eine komplett neu zusammengewürfelte Truppe und schaffte den erhofften Klassenerhalt. Seine Mehrbelastung durch seine neuen Herausforderungen im Berufsleben spürte man in der zweiten Saisonhälfte 2010/11 deutlich. Aus diesem Grund steht er auch in der neuen Spielzeit nicht mehr zur Verfügung. Wir sind zurzeit mit Hochdruck dabei, die Personalplanungen für die neue Spielzeit voranzutreiben. Wir sind sicher, auch in der Saison 2011/12, dann wieder zu gewohnter Zeit (Samstag, 19.30 Uhr), guten Basketballsport im Sportzentrum West bieten zu können. Dann allerdings eine Etage tiefer.

(Auszug TGL Rundschau 2011)

 

2011-2012 Bayernliga

 

Während mit der U10 , der U12 und der U14 gleich drei Jugendteams in der Saison 2011/12 Tabellenplatz eins erspielten, vergab die aus den Routiniers des Vorjahres und einigen leistungswilligen Eigengewächsen gebildete „Herren I“ mit einem indiskutablen letzten Heimspiel die Chance auf den greifbaren Klassenerhalt in der Bayernliga Mitte. Dass einmal mehr fehlende mannschaftliche Geschlossenheit und erschreckend undisziplinierte Auftritte innerhalb des Teams um Spielertrainer Alexander Kutscheras zum Punktverlust führten, ist besonders ärgerlich. Dabei hatte Abteilungsleiter Stephan Ringlstetter nach dem freiwilligen Rückzug aus der 2. Regionalliga Nord angesichts des starken Rückhalts von Betreuern und Funktionären allen Grund zu Optimismus. Aber leider ließen die meisten Spieler jene Leidenschaft vermissen, die den Weg zum Erfolg ebnet. Kein Wunder, dass zuletzt nicht nur der Fanclub, sondern auch die treuesten Zuschauer den Heimspielen der „Ersten“ fernblieben. So ist es nach diesem unrühmlichen Kapitel in der TGBasketballgeschichte an der Zeit, die Weichen für die Zukunft abermals neu zu stellen. Künftig werden die Verantwortlichen der Abteilung und des Fördervereins noch mehr als bisher die Jugendarbeit unterstützen und das reichlich vorhandene Potenzial talentierter Nachwuchsspieler in den Fokus rücken. Wäre es nicht für alle Landshuter Basketballfreunde schön, wenn in absehbarer Zeit statt eines Jahr um Jahr neu zusammengewürfelten Spielerkaders wieder eine in kontinuierlicher Aufbauarbeit gewachsene schlagkräftige Herrenmannschaft vor gut besetzter Zuschauertribüne im Sportzentrum West auf Korbjagd gehen würde? Unsere erfolgreiche Jugend demonstriert schon heute eindrucksvoll, welch großartige Leistungen Teamspieler, die über eine Bindung zum Verein verfügen, zustande bringen können.

(Auszug TGL Rundschau 2012)

 

Spielsaison 2012/13 Bayernliga

 

Einer jahrzehntelangen Tradition folgend, widmen sich immer wieder ehemalige TGL-Korbjäger mit großer Leidenschaft dem regionalen Nachwuchs. So zum Beispiel Kreso Hoffmann, der -assistiert von Dominik Steindl - seit Sommer 2012 zugleich die erste Herrenmannschaft coacht. Zusammen mit den nicht minder engagierten Jugend-trainern Rudi Pölder, Emmerich Weissenbek sowie dem Duo Alex Arsic/Anna Heindl kommen in dieser Saison rund 70 junge Spieler und Spielerinnen in sechs Mannschaften zum Einsatz.

(Zusammenfassung: Edeltraud Nuhn)

Spielsaison 2013/14

Die Basketballer der TG Landshut sind seit Oktober unter neuer Führung: Wolfgang Loch, Vater von zwei basketballbegeisterten Kindern, hat die Abteilungsleitung übernommen. Durch den überraschenden Rückzug von Stephan Ringlstetter war diese Neuwahl nötig geworden. Die gesamte Basketballabteilung bedankt sich bei Stephan Ringlstetter für sein jahrelanges Engagement. Unsere Abteilung verfügt derzeit über sieben Jugendmannschaften sowie ein Damen- und ein Herrenteam. Mit großem Stolz blicken wir auf die vergangene und überaus erfolgreiche Saison zurück, in der die Mädels der U 11 von Jugendcoach Rudi Pölder erst oberbayerischer und im anschließenden Heimturnier sogar bayerischer Meister wurden. Sie haben dabei sogar die Nachwuchsteams der Bundesligisten aus Bamberg, Würzburg, Nürnberg und München geschlagen. Dies ist seit Jahren sicherlich das erfolgreichste Team der Basketballabteilung. Besonders stolz sind wir auch auf die elfjährige Nina Wagner, die in die Bayernauswahl berufen wurde. Auch die von Rudi Pölder trainierte U 12 feierte zum wiederholten Mal ohne Niederlage die niederbayerische Meisterschaft. In der neuen Saison spielen wir mit der U 12 und der U 13 (ehemalige U 11) in der höchstmöglichen Klasse – der Bezirksoberliga. Durch den enormen Zulauf in den vergangenen Monaten konnte sogar eine U 12/2 ins Leben gerufen werden. Die U 10 wird von unserer „FSJlerin“ Vroni Pölder trainiert und steigt nach Weihnachten in den Spielbetrieb ein. Auch für die U 14 haben wir mit dem ehemaligen Damencoach Emmi Weisenbeck einen neuen und erfahrenen Übungsleiter gewonnen. Die U 14 geht in der Kreisliga auf Korbjagd und möchte sich dort für höhere Aufgaben empfehlen. Eine immer besser werdende U 15, die von Anna Heindl ab sofort sogar zweimal die Woche trainiert wird, spielt in der Kreisliga und hat bereits den ersten Sieg eingefahren. Schon das zweite Jahr in Folge trainiert Kreso Hoffmann die U 16, die recht erfolgreich am Spielbetrieb in der Bezirksklasse teilnimmt. Bei der Damen- sowie der Herrenmannschaft herrscht nach dem Abstieg in der Vorsaison wieder Aufbruchstimmung, die Jungs und Mädels sind um Wiedergutmachung bemüht. Die Damen spielen in der neuen, geteilten Bezirksliga und die Herren in der Bezirksoberliga.

(Auszug TGL Rundschau 2013)

 

Speilsaison 2014/15 Pete Miller übernimmt

Unsere Herren I, nach wie vor geschwächt durch zahlreiche Abgänge, hat trotz einer enormen Steigerung in der zweiten Saisonhälfte das Klassenziel in der Bezirksoberliga nicht erreicht. Auch mit Siegen gegen den Tabellenfünften und den Rangachten in den letzten Spielen konnte die TGL den verpatzten Saisonauftakt nicht mehr ausbügeln. Eine Erweiterung des Kaders sowie die Aufstellung einer „Zweiten“ sollte die Mission „Sofortiger Wiederaufstieg“ mit Coach Pete Miller nicht unerreichbar machen. Gerade die letzten Partien, begleitet von immer mehr begeisterten Zuschauern, machen mehr als Hoffnung. Unsere erfahrenen Damen mit Trainerin Elena Miller betrieben zwar konsequent die Förderung der jungen Spielerinnen, haben den Klassenerhalt aber leider ebenfalls verpasst. Damit dieser intensive Spielbetrieb möglich ist, bedarf es vieler helfender Hände. Mein persönlicher Dank gilt deshalb allen Freiwilligen, ehrenamtlichen Mitarbeitern und den Eltern unserer Spieler

(Auszug TGL Rundschau 2014)

 

Spielsaison 2015/16 Bezirksoberliga Paolo Maspero kehrt zurück

Novum in der Geschichte der Abteilung! Kurz vor dem ersten Spiel stand eine geplante Überraschung fest: Unsere erste Herrenmannschaft spielt auch in dieser Saison unter Pete Miller in der Bezirksoberliga – der Aufstiegsverzicht eines anderen Vereins machte dies möglich. Die ersten Partien konnten allesamt nicht in Bestbesetzung bestritten werden und gingen verloren. Im sechsten Anlauf hat s dann endlich mit dem ersten Saisonsieg geklappt: 66:57 in Grünwald. Positiv stimmen Moral und Einsatzbereitschaft der Truppe. Neue Leistungsträger wachsen heran und übernehmen Verantwortung, beispielhaft möchte ich hier Florian Meingast nennen. Er ist Topscorer bei den Herren I und hat zudem die U 16 männlich als Trainer übernommen.

Unser Pete Miller, Coach der Herren I, hat uns unter der Saison in Richtung Chemnitz verlassen. Das Interims-Engagement von Pete Miller war von vorneherein klar kommuniziert, dennoch sei uns ein feuchtes Auge gestattet. Die Mannschaft wurde fortan vom Trainerduo Patrick Haas und Michael Plass professionell betreut. Der Klassenerhalt konnte erreicht werden. Beiden ein herzliches Dankeschön für die hervorragende Arbeit.

(TGL Rundschau Juli 2015)

Die Vorbereitung der Herren I auf die neue Bezirksoberligasaison verlief ungleich schwieriger, muss Trainer Patrick Haas doch auf einige Routiniers wie Minh-Duc Truong, Christian und Stephan Gerhager, Alex Arsic oder Alex Kutscheras verzichten. Das Hauptaugenmerk galt und gilt daher der Integration junger Spieler. Mit Simon Assmann, Paul Merica und Josef Siggenauer haben drei U18-Jungs aus der eigenen Jugend den Sprung in die „Erste“ geschafft und tragen sich bereits fleißig in die Scorerlisten ein. Das Konzept der Einbindung von Eigengewächsen funktioniert, erfordert aber Geduld und Durchhaltevermögen.

(TGL Rundschau Dezember 2015)

Unsere Herren starteten unglücklich und übernahmen von Beginn an die rote Laterne in der Bezirksoberliga, Handlungsbedarf in Sachen Spieler und Trainer war geboten. Ein Wiedereinstieg von Sebastian Maier als Schlüsselspieler und die vorgezogene Verpflichtung von Erfolgscoach Paolo Maspero brachten den Umschwung und den Klassenerhalt.

(Auszug TGL Rundschau Juli 2016)

Spielsaison 2016/2017 Bezirksoberliga

Herren I mit HC Paolo Maspero, passt zum Titel dieses Beitrages wie die Faust aufs Auge. Vorletzte und letzte Saison knapp am Abstieg vorbeigeschrammt, derzeit auf Platz drei der Bezirksoberliga – LA-Knights 2.0. Bezeichnend die Überschriften der letzten Online-Artikel: Oktober 2016 – Sieg im ersten Heimspiel gegen München-Ost, Geschlossene Mannschaftsleistung beim überzeugenden ersten Saisonsieg oder: Oktober 2016 – TG-Korbjägern macht´s richtig Spaß – 103:79 über den TSV Plattling.

(Auszug TGL Rundschau Dezember 2016)

Spielsaison 2017/2018 Bezirksoberliga

IM VORWÄRTSGANG: Trainer Paolo Maspero formte aus jungen Talente und alten Hasen eine konkurrenzfähige BOLMannschaft zu formen. Zum Schluss landeten der routinierte Aufbauspieler Minh-Duc Truong (am Ball) und seine rot-weißen Teamkollegen auf dem hervorragenden dritten Tabellenplatz....

Das Gesamtergebnis: Spiele: 160 Korbpunkte: 10154:10279 Siege/Niederlagen: 82:78 Die Gesamtteilnehmer: 142 aktive Spieler(innen), 9 Trainer(innen), Kampfgerichte, helfende Eltern und Verwandte, Ehrenamtliche, Fans, Förderverein und natürlich unsere Sponsoren.

(Auszug TGL Rundschau Juli 2018)

Spielsaison 2018/2019 Bezirksoberliga

Die abgelaufene Spielzeit der Landshuter Basketballer unter den Fittichen der TG kann man ruhigen Gewissens, wie im Sport nicht unüblich, als „durchwachsen“ bezeichnen. Was bewegt den Leiter einer großen, im Jugendbereich stetig wachsenden und erfolgreichen Abteilung zu einem diesmal doch eher lapidar klingenden Einstieg in diesen Artikel? Nun ja, unsere erste Herrenmannschaft ließ den Traum der vielen treuen Anhänger in dieser Saison noch nicht Wirklichkeit werden, entgegen der guten Vorzeichen zu Beginn. Aber die Betonung liegt eindeutig auf noch. Ein neunter Platz in der Abschlusstabelle der Bezirksoberliga sollte nicht der Maßstab bleiben, der willensstarke Gewinn des Bezirkspokals in ungewöhnlicher Aufstellung als versöhnlicher Abschluss zeigt in die richtige Richtung. Leicht wird es nicht, aber das Ziel „Aufstieg“ geben wir nicht auf. Im Seniorenbereich treten wir bei den Herren mittlerweile mit drei Teams in verschiedenen Ligen an, unser Ausbildungskonzept trägt Früchte. Und auch bei den Damen ist die Entwicklung sehr positiv ausgefallen. Mit Abstiegssorgen hatten wir in der vergangenen Spielzeit nicht zu kämpfen. Christian Gerhager hat das Zepter als Trainer übernommen und bringt sein enormes Wissen und seine Erfahrung ein. Eine gute Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und dem eigenen Nachwuchs lässt uns erwartungsfroh in die Zukunft schauen.

(Auszug TGL Rundschau Juli 2019)

Volker Linke

 

Volker Linke ist das einzige Gründungsmitglied aus dem Jahr 1962, das seit über 50 Jahren der Basketballabteilung die Treue hält.

Als langjähriger Spieler und späterer Trainer der TGL-Herrenmannschaft sowie stellvertretender Abteilungsleiter trug er maßgeblich zum erfolgreichen Aufbau des Basketball-Spielbetriebs bei.

 

Von 1970 bis 1986 trug Volker Linke nach Arthur Böck und Hans Brandstetter Verantwortung als Basketball-Abteilungsleiter. Mit 17 Jahren ist er der bisher langjährigste Amtsinhaber. Er engagierte sich dabei nicht nur auf sportlicher Ebene, sondern erkannte frühzeitig auch die Bedeutung einer kontinuierlichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seinen guten Kontakten zur Vorstandschaft des Hauptvereins sowie zu den regionalen Medien war es zu verdanken, dass die Basketballer nicht nur innerhalb der traditionsbewussten TGL integriert und akzeptiert sind, sondern über die Landshuter Sportszene hinaus bayernweit Respekt und Beachtung finden.

 

Anfang der 1970er Jahre konnte die Mitbegründerin der Basketball-Damenmannschaft, Traudl Nuhn, den damaligen Männercoach Volker Linke überreden, zunächst zusätzlich auch die Damen zu trainieren. Es gelang ihm über die Jahre aus einigen basketballbegeisterter Spielerinnen und jungen Nachwuchssportlerinnen homogene, ehrgeizige Mannschaften zu bilden, die rund zwei Jahrzehnte lang schöne Erfolge, wie z.B. die Spielberechtigung in der Regionalliga (in den 70er Jahren war dies die zweithöchste Spielklasse!) feiern konnten. Und als Betreuer des späteren Seniorinnen II-Teams hatte der erfahrene Basketball-Pionier maßgeblichen Anteil daran, dass sich die TGL- Frauen in den 1990er Jahren immer wieder zur Teilnahme an Deutschen Meisterschaften (bestes Ergebnis 3. Platz) qualifizierten.

 

Nach seinem Abschied als Abteilungsleiter übernahm Volker Linke weiterhin bereitwillig organisatorische Aufgaben, war lange Zeit als hochklassig lizenzierter Schiedsrichter im ganzen Land unterwegs oder fungierte bei Heimspielen der TGL-Basketballer als Mitglied des Kampfgerichts.

Als die Herren I zu Beginn der 1990er Jahre von Sieg zu Sieg eilten und sich die Zuschauerränge mehr und mehr füllten, stellte sich Volker Linke auch als Hallensprecher zur Verfügung. Diese Aufgabe meistert er wegen seiner umfassenden Sachkenntnis bis heute mit Bravour.

 

Mittlerweile genießt nicht nur in „seiner„ Abteilung hohes Ansehen, sondern er wurde bereits 1967 mit der Ehrennadel in Silber, 1977 mit der Ehrennadel in Gold und 1994 mit dem Ehrenbrief der TGL ausgezeichnet.

(Zusammenfassung: Edeltraud Nuhn)

 

Die Abteilungsleiter:

​1962                   Arthur Böck                                        
1963-1969         Hans Brandstetter                            
1970-1986         Volker Linke                
1987-1988         Georg Meindl
1989-2001        Jakob Hagl
2002-2004       K.-H. Gerhager
2005-2007       Franz Buchenrieder                            
2008-2013        Stephan Ringlstetter
2014-Jetzt         Wolfgang Loch